Ein Hochzeitsfotograf übergab dem Brautpaar auf einem USB-Stick 170 Fotos, welches mit den Ergebnissen aber unzufrieden gewesen ist. Denn das Steigenlassen der Luftballons und Gruppenfotos haben bei den Motiven bspw. gänzlich gefehlt. Sie verklagten den Fotografen daher auf Zahlung von Schmerzensgeld und verloren. Das Landgericht Köln (Urt. v. 08.04.2024, Az. 13 S 36/22) entschied, dass die bloße Enttäuschung für einen Anspruch auf Schmerzensgeld nicht genüge. Notwendig sei vielmehr das Vorliegen einer Körperverletzung, wobei die psychische Beeinträchtigung einen Krankheitswert erreichen müsse.

Lrs Stich
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Arbeitsrecht