Am 06.03.2024 hat der BGH (VIII ZR 363/21) entschieden, dass ein Hotelgast die Rückzahlung des von ihm vorausgezahlten Beherbergungsentgelts verlangen kann, wenn nach der Buchung ein behördliches Verbot der Beherbergung zu touristischen Zwecken zur Bekämpfung der COVOD-19 Pandemie erlassen wird, das den gebuchten Zeitraum umfasst. Obwohl die Buchung ursprünglich nicht stornierbar war, muss der Hotelier den gesamten Betrag zurückzahlen. Die die Beherbergung sei objektiv unmöglich gewesen, daher habe der Hotelgast wirksam vom Vertrag zurücktreten können.

Claudia Thieme
Rechtsanwältin und Notarin
Fachanwältin für Arbeitsrecht